Preisanstieg bei den Studierendenheimen!
Diese sind neben Wohngemeinschaften (WGs) österreichweit eine der beliebtesten studentischen Wohnformen, was vor allem an den üblicherweise niedrigen Benützungsentgelten liegt. Der Bund förderte bisher immer alle Generalsanierungsmaßnahmen von jenen HeimträgerInnen, die die Förderrichtlinien anerkannt haben. Diese sahen u.a. vor, dass HeimträgerInnen für eben jene Maßnahmen keine Rücklagen auf Kosten der Studierenden, also über die Heimpreise, ansparen durften. Ab dem Jahr 2013 werden diese Fördermittel nun sukzessive um 4,9 Millionen Euro gekürzt, neue Sanierungsmaßnahmen müssen die HeimbetreiberInnen in Zukunft wohl auf die lange Bank schieben oder sich das benötige Geld dort holen, wo es am leichtesten ist - bei den Studierenden. Um bis zu 60 Euro pro Monat könnten laut Schätzungen von HeimbetreiberInnen das Entgelt für einen Heimplatz ansteigen, Heimpreise bis zu 400 Euro pro Monat könnten damit Alltag werden. Der Anspruch auf Bundesförderung würde damit allerdings auch zur Gänze verloren gehen.
Die Grundaufgabe von Studierendenheimen besteht darin, Wohnraum zu sozial verträglichen Preisen anzubieten wird durch diese Kürzungen unmöglich gemacht. Für die Studierenden bedeuten die Entgelterhöhungen zusätzliches Unheil zu den Kürzungen bei der Familienbeihilfe und dazu die Notwendigkeit, mehr zu arbeiten, wobei bereits jetzt mehr als 60 % erwerbstätig werden müssen, um sich den Lebensunterhalt ansatzweise finanzieren zu können.
1:
service
2:
über uns
3:
kontakt zu uns
4:
lehrlinge
5:
handelslehrlinge
6:
jugendvertrauensrat
7:
schule & arbeiten
8:
9:
Berufseinstieg
10:
frauen
11:
bundesländer