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GPA-djp Jugend

Arbeit ohne Papiere, aber nicht ohne Rechte

Der "Arbeitskreis undokumentiert arbeiten" hat eine Broschüre über arbeits- und sozialrechtliche Ansprüche von Migrantinnen bei undokumentierter Arbeit und die (aufenthaltsrechtlichen) Gefahren im Falle ihrer Durchsetzung erstellt.

Lohndumping

Fehlende AbreitnehmerInnenschutzbestimmungen, exzessiv lange Arbeitszeiten, psychische wie physische Belastungen sind ebenso typische Kennzeichen dieser Form der Arbeit wie eine fehlende soziale Absicherung und Löhne/Gehälter weit unter den branchenüblichen oder kollektivvertraglich vorgegebenen Mindeststandards. Lohndumping und Sozialbetrug betreiben aber nicht ArbeitnehmerInnen, sondern ArbeitgeberInnen, die die Situation ausnutzen. Klar ist, auch die KollegInnen, die undokumentiert arbeiten, haben Rechte.

Rechte und Risiken

Die Broschüre zu undokumentierter Arbeit kombiniert Informationen zu Arbeits-und Sozialrechten mit fremdenrechtlichen Fragen. Zweck ist, diese Rechte aufzuzeigen und dabei zu unterstützen, diese durchzusetzen. Nicht zu vergessen ist, dass dies nicht immer risikofrei in Bezug auf den Aufenthaltsstatuts ist. In der Broschüre werden die verschiedenen Arten des Aufenthaltsrechts von Personen ohne EU/EWR-Pass durchgegangen (mit und ohne Papiere), und der damit verbundene (eingeschränkte, nicht vorhandene) Zugang zum formellen Arbeitsmarkt und die daraufhin möglichen aufenthaltsrechtlichen Risiken für eine Durchsetzung von Rechten bei undokumentierter Arbeit erörtert.

Entstehung der Broschüre

Die Broschüre ist ein Ergebnis aus dem „Arbeitskreis undokumentiert arbeiten“ und richtet sich in erster Linie an Beratungsstellen in Gewerkschaften und NGOs, die Auskünfte zu arbeits- und/oder fremdenrechtlichen Fragen geben. Sie kann eine Erstorientierung für undokumentiert arbeitende KollegInnen oder UnterstützerInnen bieten. Dieser Arbeitskreis ist ein themenfokussierter Zusammenschluss von MitarbeiterInnen aus Arbeiterkammer, Gewerkschaften und NGOs sowie von selbstorganisierten MigrantInnenorganisationen und antirassistischen AktivistInnen.
 

Hilfe und Beratung:

UNDOK
ÖGB, Lift D, 1. Stock, Raum 1913
Johann-Böhm-Platz 1, 1020 Wien

Montag, 9.00 Uhr - 12.00 Uhr
Mittwoch, 15.00 Uhr - 18.00 Uhr
und nach Vereinbarung

Email: office@undok.at
Telefon: +43-1-53444-39040


 

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