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GPA-djp Jugend

Die wichtigsten Leistungen im Überblick

Nicht alles, was du im Laufe deines Arbeitslebens an Ansprüchen geltend machst, steht im Gesetz. Gut die Hälfte des Arbeitsrechtes ist "nur" in  Kollektivverträgen festgeschrieben. Wenn es keinen Kollektivvertrag gibt, müssen Punkte, für die es keine gesetzliche Regelung gibt, zwischen ArbeitnehmerInnen und ArbeitgeberInnen im Arbeitsvertrag geregelt werden. ArbeitnehmerInnen haben einen Anspruch auf die ausverhandelten Bestimmmungen des Kollektivvertrages. ArbeitgeberInnen müssen sich an den Kollektivvertrag halten und dürfen nur im positiven Sinne abweichen (z.B. mehr bezahlen als der KV vorsieht)

Die nachstehende Auflistung ist nicht vollständig, kann von Branche zu Branche variieren und soll nur ein Gefühl für die Bedeutung des Kollektivvertrages vermitteln. Was immer gilt: je stärker eine Gewerkschaft ist, umso mehr Mitglieder sie in einer Branche hat, desto mehr kann sie für Mitglieder herausverhandeln

In Kolletkivverträgen geregelt Gesetzlich geregelt
Normalarbeitszeit maximal zwischen 36 und 40 Stunden pro Woche  Für alle Bereiche 40 Stunden
Überstundenzuschläge von 50 % und höher je nach Lage der Arbeitsleistung (zB 100 % Zuschlag für Sonntage und Nachtstunden) Nur 50 % Zuschlag für alle Überstunden
Erhöhter Grundstundenlohn für Überstunden Keine Regelung
Zuschläge für besondere Arbeitszeiten (Nachtarbeit, Sonntagsarbeit) Keine Regelung
Zusatzurlaub für Menschen mit Behinderung Keine Regelung
24. und 31. Dezember arbeitsfrei Keine Regelung, normaler Arbeitstag
Anrechnung von Karenzurlauben bei der Abfertigung Keine gesetzliche Regelung
Volle Anrechnung des ersten Karenzurlaubes für Entgeltfortzahlung und Kündigungsfrist Maximal 10 Monate Anrechung
Regelungen für Dienstreisen im In- und Ausland, Aufwandsentschädigungen und Kilometergelder Keine gesetzliche Regelung für den Anspruch. Nur Regelungen für die steuerrechtliche Behandlung.
Anspruch auf Sonderurlaub für bestimmte Ereignisse (Hochzeit, Todesfall, Geburt,Umzug,etc.) Nur die unbedingt notwendige Zeit.
Mindestgehälter, -löhne und Lehrlingsentschädigungen Keine gesetzliche Regelung.
Tätigkeitsbeschreibungen, Einstufungskriterien, Verwendungsgruppen Keine gesetzliche Regelung
Anrechnung von Vordienstzeiten für die Einstufung Keine gesetzliche Regelung
Vorrückungen und Umreihungen innerhalb des Gehaltsschemas Keine gesetzliche Regelung
Zulagen für bestimmte Tätigkeiten oder bestimmte Verwendungen Keine gesetzliche Regelung
Regelmäßige Erhöhungen der Gehälter
(-Löhne) und Lehrlingsentschädigungen
Keine gesetzliche Regelung
Weihnachtsgeld (-remuneration) und Urlaubsgeld (Urlaubsbeihilfe) Keine gesetzliche Regelung.
Fortzahlung des Gehaltes im Todesfall Keine gesetzliche Regelung.

 

 

 

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