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GPA-djp Jugend

GPA-djp-Katzian: Pauschale Legalisierung von EPU schafft noch keine Rechtssicherheit

Prüfung durch die Gebietskrankenassen unerlässlich

Wien (OTS) – "Wir begrüßen die Forderung der WKÖ nach mehr Rechtssicherheit für EPU, weil es natürlich bedeutet, dass die Zunahme der Scheinselbständigkeit verhindert wird", kommentiert Wolfgang Katzian, Vorsitzender der GPA-djp (Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier) aktuelle Aussagen von VertreterInnen der WKÖ. "Rechtssicherheit kann aber nicht dadurch geschaffen werden, EPU pauschal zu legalisieren und die Gebietskrankenkassen in Erfüllung ihrer gesetzlichen Aufgaben als Spielverderber hinzustellen."

Die Prüfung durch die Gebietskrankenassen hat sich bewährt, so Katzian weiter: "Hier geht es nicht nur darum, dass Betroffene ordentlich entlohnt werden. Die Prüfungen sind auch Garant für fairen Wettbewerb, effiziente Kontrolle und für die Einhebung der Beiträge." Davon abgesehen ist das Know-How der PrüferInnen im Bereich des Melde-, Versicherungs- und Beitragswesens bei diesen arbeitsrechtlich komplexen Themen unverzichtbar.

Außerdem würden nicht nur Beispiele aus der Vergangenheit wie beispielsweise bei Callcentern, Botendiensten und im Baugewerbe ("Spachtler") bestätigen, dass die Beschäftigung von EPU als Scheinselbstständige keine Einzelfälle sind, so Katzian abschließend: "Auch der immer noch rege Zulauf von Meldungen auf unserer Watchlist Prekär bestätigen den Handlungsbedarf. In diesem Sinne freuen wir uns über jede Unterstützung in unserem Kampf für faire Beschäftigungsverhältnisse."

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