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GPA-djp Jugend

GPA-djp-Jugend zu Junger Industrie: Vorstellungen zur Frühpension an Ahnungslosigkeit und sozialen Zynismus nicht zu überbieten

Sinnvolle Gesundheitsvorsorge und Arbeitszeitverkürzung statt sozialem Kahlschlag

Wien (OTS) – „Obwohl bisherige Reformmaßnahmen wirken und das Pensionsantrittsalter steigt, fordert die Junge Industrie eine sofortige komplette Streichung der Frühpensionsmöglichkeiten. Dies zeugt von großer Ahnungslosigkeit und Zynismus“, so die Bundesjugendvorsitzende der GPA-djp Susanne Hofer.

„Während sich die Regierung bemüht, die Beschäftigungschancen älterer ArbeitnehmerInnen zu erhöhen, würde die Umsetzung der Vorstellungen der Jungen Industrie die Altersarbeitslosigkeit und somit auch die Altersarmut rapid in die Höhe treiben. Die Maßnahmen zur Anhebung des Pensionsantrittsalters wirken und auch jene zur Erhöhung der Beschäftigungsquote älterer ArbeitnehmerInnen. Die Vorschläge der JI würden diese positive Entwicklung konterkarieren. Offenbar haben die jungen Industriellen wenig Ahnung von der Arbeitsrealität. Statt die Menschen, die das ganze Leben hart gearbeitet haben, durch Maßnahmen wie Arbeitszeitreduktion und Altersteilzeitmodelle und wirksamer Gesundheitsvorsorge länger in Beschäftigung zu halten, wünscht sich die Junge Industrie einen sozialem Kahlschlag, der auch für die jüngere Generation in keiner Weise der Perspektiven verbessert. Viel wichtiger wäre es, junge Menschen in ordentliche Beschäftigungsverhältnisse zu bringen anstatt in prekäre Arbeitsverhältnisse zu drängen, dann ist unser Pensionssystem einmal mehr abgesichert“, so Hofer.

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