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GPA-djp Jugend

Neue GPA-djp-Jugendvorsitzende Susanne Hofer: „Digitale Kompetenzen Jugendlicher stärken!“

Infrastruktur in allen Schulen ausbauen, Weiterbildung für BerufsschullehrerInnen und AusbildnerInnen

Wien (OTS) – Vorsitzwechsel in der Jugend der GPA-djp (Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier): Susanne Hofer wurde als geschäftsführende Bundesjugendvorsitzende bestätigt, nachdem Christian Hofmann den Vorsitz wegen einem Berufswechsel zurückgelegt hatte. „Frauen sind mindestens genauso stark, durchsetzungsfähig und kompetent wie Männer und sollten deswegen öfter in höheren Positionen fungieren als das bis jetzt der Fall ist“, sieht die 22-jährige Steirerin ihre neue Funktion als Auftrag: „Die Entscheidung für mich ist ein klares Statement an alle Frauen und soll bewirken, dass sie sich in politischen Diskussionen niemals zurückhalten dürfen, sondern stärker mitgestalten.“

„Als GPA-djp Jugend sind wir der Ansprechpartner für BerufseinsteigerInnen. Wir beraten junge Menschen und stehen bei allen Fragen zum Berufseinstieg, Praktikum und Nebenjob zur Verfügung", erklärt Hofer: „Praktika sollen keine Möglichkeit für Ausbeutung bieten, sondern den Rahmen für Erfahrungen schaffen, die für den weiteren Berufsweg entscheidend sein können. In diesem Sinne darf es auch keine Praktika nach abgeschlossener Ausbildung geben - junge Menschen brauchen reguläre Arbeitsverhältnisse!“

Wichtig ist der neuen GPA-djp-Jugendvorsitzenden die Stärkung digitaler Kompetenzen. „Die digitale Infrastruktur muss in allen Schulen ausgebaut werden, auch in der Berufsschule“, fordert Hofer flächendeckenden Zugang zu WLAN und relevanten, innovativen digitalen Unterricht, der den Bring-your-own-device-Ansatz ermöglicht. Damit einhergehen muss die entsprechende Weiterbildung für BerufsschullehrerInnen und AusbildnerInnen, um sie ebenso fit für digitalen Unterricht und digitale Ausbildung zu machen: „Nur so kann Jugendlichen vermittelt werden, ihre Alltagsgeräte für den Wissenserwerb und für ihre berufliche Ziele zweckorientiert einzusetzen.“ Ein ganz wesentlicher Punkt sei es außerdem, SchülerInnen den richtigen Umgang mit Social Media zu vermitteln. „Datenschutz, Fake News und vieles mehr – hier geht es um die Bewusstseinsschaffung, die LehrerInnen in Zeiten der Digitalisierung unbedingt vermitteln sollen!“

Großen Handels- beziehungsweise Verhandlungsbedarf sieht die GPA-djp-Jugend außerdem bei der von der Bundesregierung geforderten Arbeitszeitflexibilisierung: „Das bedeutet fast immer Streichung von Überstunden, den Zusammenbruch von Lebensstandards und zusätzliche gesundheitliche Belastung. Wer bei der Arbeitszeitflexibilisierung davon spricht, dass sie den ArbeitnehmerInnen nützt, weil sie sich die Arbeitszeit aussuchen können, hat noch nie berufliche Praxis einer Arbeitnehmerin oder eines Arbeitnehmers erlebt – Arbeitszeitflexibilisierung ist keine Einbahn, sie kann nicht einseitig vom Arbeitgeber verordnet werden, die ArbeitnehmerInnen müssen davon profitieren!“

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