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GPA-djp Jugend

Konzern-Umbau: NIKI-Betriebsrat fordert abfedernde Maßnahmen für Beschäftigte

Pläne der Geschäftsführung bedeuten komplette Arbeitsplatzverlagerung - Betriebsversammlung am 27. Jänner - Volle Unterstützung der GPA-djp

Wien (OTS) – Die Geschäftsführung hat in Medien kolportierte Pläne, wonach im Zuge der Umstrukturierungen bei Air Berlin nur fünf Flugzeuge in Wien stationiert bleiben sollen, jetzt gegenüber dem Betriebsrat der NIKI Luftfahrt GmbH bestätigt.

„Das bedeutet eine Arbeitsplatzverlagerung ins Ausland und folglich gravierende Verschlechterung der Arbeits- und Lebensqualität für die betroffenen Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter sowie Pilotinnen und Piloten. Eine teilweise Umstationierung der Crews nach Deutschland steht im Raum mit unbekannten Konsequenzen für die Beschäftigten.

Über die Zukunft der in Administration und Technik Beschäftigten herrscht Unklarheit. Dementsprechend ist die Stimmung bei den Kolleginnen und Kollegen deprimiert bis aufgeheizt“, berichtet Betriebsratsvorsitzender Stefan Tankovits.

„Wir werden diese geplante Entwicklung natürlich nicht tatenlos zur Kenntnis nehmen. In dieser Situation steht die Rechtssicherheit für die Kolleginnen und Kollegen im Vordergrund“, sichert Peter Stattmann, Regionalgeschäftsführer der GPA-djp (Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus) in NÖ den Beschäftigten von NIKI volle Unterstützung zu. Ein von Arbeitsrechtsexperten der GPA-djp und dem Betriebsrat gemeinsam erarbeiteter Forderungskatalog wurde bereits vergangenen Mittwoch der Geschäftsführung übergeben, die Details werden in einer Betriebsversammlung am 27. Jänner der Belegschaft präsentiert. „Wir werden unsere weitere Vorgangsweise diskutieren“, so Stattmann und Tankovits abschließend: „Die Beschäftigten haben sich als verlässliche Partner in der Krise bewiesen und schon genügend Abstriche hinnehmen müssen. Sie verdienen alle Anstrengungen und Maßnahmen, um die negativen Auswirkungen des Konzernumbaus abzufedern. Unser Ziel ist es, möglichst viele Arbeitsplätze in Österreich zu erhalten!“

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