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GPA-djp Jugend

Werbung/Marktkommunikation: BetriebsrätInnen starten erste Aktionen für einen fairen Gehaltsabschluss

GPA-djp unterstützt Betroffene - nur eine Überschrift, die gut klingt, ist auch in der Werbebranche zu wenig

Wien (OTS) – Das „zweimalige Null-Angebot“ der Arbeitgeber der Wiener Werbewirtschaft bei den Kollektivvertragsverhandlungen für die rund 14.000 Beschäftigten sorgt bei den Betroffenen für Empörung, erklärt Kurto Wendt, Verhandlungsleiter der ArbeitnehmerInnen. BetriebsrätInnen besuchen daher heute mit Unterstützung der GPA-djp (Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier) erste Unternehmen der Branche, nämlich genau jene, die unter anderem für das „bisherige Null-Angebot", sprich für reale Gehaltskürzungen, verantwortlich sind. „Die Beschäftigten haben überhaupt kein Verständnis für das bisherige Verhalten der Arbeitgeber. Einerseits betonen diese ständig, wie wichtig ein moderner, zeitgemäßer Kollektivvertrag ist, andererseits legen sie zum Auftakt der KV-Verhandlungen ein Angebot auf den Tisch von 0,0 Prozent, das für die Beschäftigten eine reale Gehaltskürzung bedeutet. Wir fordern die Mitglieder des Arbeitgeberverhandlungsteams daher nach einer erneuten mehrwöchigen Nachdenkphase auf, endlich Verhandlungen auf Augenhohe zu führen. „Für Verhandlungen braucht es ein ernstzunehmendes Verhandlungsmandat, das einen fairen Gehaltsabschluss für die Beschäftigten in der Branche ermöglicht", so Wendt.

„Die Beschäftigten sind trotz arbeitsrechtlicher Verfehlungen wie ständigen Überschreitungen der Arbeitszeit bei gleichzeitig extrem hohem Anteil von Teilzeitarbeit motiviert und gut qualifiziert. Sie verdienen faire Rahmenbedingungen und eine Gehaltserhöhung für 2017“, ergänzt die zuständige Wirtschaftsbereichssekretärin in der GPA-djp, Judith Reitstätter.

Die gewerkschaftliche und betriebliche Mobilisierung ist gestartet, den heutigen „betrieblichen Erstbesuchen" werden weitere Aktivitäten folgen, sollte es zu keinen ernsthaften Verhandlungen im Jänner 2017 kommen. „Wir fordern einen modernen und zeitgemäßen Kollektivvertrag, der diese Bezeichnung verdient, für die ganze Branche“, so Wendt und Reitstätter abschließend: „Nur eine Überschrift, die gut klingt, ist auch in der Werbebranche zu wenig.“

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