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GPA-djp Jugend

Geschlechtergerechte Sprache

Immer wieder wird die Forderung nach einer geschlechtergerechten Sprache als feministischer Unfug belächelt, zuletzt durch einen ÖNORM Vorschlag des Austrian Standard Instituts.

"Frauen seien eh mitgemeint.", „Der Lesefluss würde enorm beeinträchtigt.“, „Bis jetzt hat es auch nicht gestört.“, „Wie soll das zur Gleichberechtigung beitragen?“ und „Gibt es nicht Wichtigeres“, heißt es dann beschwichtigend und damit ist die Sache meist erledigt. Doch das ist sie ganz und gar nicht. Natürlich wird geschlechtergerechte Sprache nicht den Gender Pay Gap schließen, dennoch trägt sie zu einer gleichberechtigten Gesellschaft bei.

Unsichtbar

Sprache hat Einfluss auf unser Denken und eine Gesellschaft, in der Frauen nur "mitgemeint" sind, kann wohl kaum den Anspruch auf Geschlechtergleichheit erheben. Frauen und ihre Leistungen in der Sprache sichtbar zu machen, bedeutet, sie auch in der Gesellschaft sichtbar zu machen. Denn entgegen gewissen (sprachlichen) Vorurteilen, waren und sind nicht alle Politiker, Wissenschaftler, Künstler oder Revolutionäre nur Männer. Eine Menge Frauen, die damals und heute Wichtiges geleistet haben, dürfen nicht mehr länger nur "mitgemeint" sein. Historische und soziale Gerechtigkeit statt männlichem Vorherrschaftsdenken!

So formulierst du geschlechtergergerecht

Wenn überhaupt nur Frauen gemeint sind, ist es am einfachsten, ausschließlich die weibliche Form zu verwenden. Handelt es sich tatsächlich um eine gemischtgeschlechtliche Gruppe, von der die Rede ist, dann bietet sich das so genannte "BinnenI" an, wie zum Beispiel in "SchülerInnen" oder der Gender Gap, wie zum Beispiel in Chef_in . Eine andere Möglichkeit ist, von "Schülerinnen und Schülern" zu sprechen oder eine neutrale Formulierung zu verwenden, wie zum Beispiel "Studierende".
 

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